VVM e.V.


Verkehrs- und Verschönerungsverein Mühlheim e.V.

 

Mühlheimer Kerb 2011

 

Nach unendlichen Wochen der Vorbereitung der beteiligten Vereine, Verkehrs- und Verschönerungsverein Mühlheim, Mühlheimer Kerbverein, DLRG , TKG Sonnau und der MFC „Die Altstädter“, war es wieder soweit. Das Kerbwochenende, das diesmal genau auf den Ferienanfang fiel, hatte begonnen.

 

 

 

Es regnete in Strömen und die Veranstalter ließen bereits die Köpfe hängen. Löcher im Biergarten mussten noch mit Erde aufgefüllt werden.

Die Bühne und die Tische wurden noch mit Blumenschmuck versehen, die Banner der Sponsoren aufgehängt, doch am Nachmittag blieb die Bevölkerung fern.
 

 
 

 

Das „Blasorchester der Sport-Union Mühlheim“ begann die Eröffnungsmusik zu spielen. Langsam aber sicher füllte sich das Zelt mit Besuchern.

 
 

Der 1. Vorsitzende Michael Rupp eröffnete gemeinsam mit dem 17. Müllerborsch Hans-Dieter Seydel und dem Bürgermeister Bernd Müller offiziell die Kerb.

 

 

Danach musste Stadtverordnetenvorsteher Harald Winter zeigen, dass auch er ein Fass Bier anstechen kann.

Gekonnt mit einem Schlag, brachte er den Gerstensaft zum Laufen, da der Hahn nicht zugedreht war.

Er hatte die Lacher auf seiner Seite und das Freibier
konnte gezapft und verteilt werden. Die Besucher ließen es sich schmecken.

 

Anschließend brachten „The Time Bandits“ das Zelt zum Kochen.

 

In der ersten Pause übernahm der 1. Vorsitzende wieder das Mikrofon. Er bedankte sich bei dem 17.Müllerborsch für die geleistete Arbeit, entlockte ihm den Müllerkittel und übergab ihm das Wort.

 

Nach seinen Dankesworten an alle Veranstalter, die ihn mit offenen Armen empfangen hatten, machte Hans-Dieter Seydel es spannend.
Der „Neue“ ist in Mühlheim geboren, seit kurzem Rentner, Moderator der Konzerte des Akkordeon-Orchesters und ehemaliger VVM Vorsitzender. Das Geheimnis ist gelüftet, der 18. Müllerborsch heißt Ludwig Neunobel.

 

Nach einem großen „Hallo“ auf der Bühne angelangt, erhielt er seine neue Amtskleidung, die Müller-borschenkappe und den Müllerkittel.

Der 1. Vorsitzende und der Stadtverordneten-vorsteher gratulierten und mit ihnen die Müllerborschen des Kerbvereins.

 

     

Mittlerweile war das Zelt mehr als gefüllt und die Stimmung der Oldie Musik begeisterte die Gäste.

Nach Einsetzen der Dunkelheit wurde hinter dem Festzelt wieder ein großes Feuerwerk abgeschossen. Die Leute starrten vor Begeisterung in die Luft und nach jeder Etappe konnte man hören: „Jetzt ist es fertig, aber jetzt ist es fertig.“ Doch man musste noch etwas länger Geduld haben und konnte sich kaum satt sehen.

 

     

Die Feier ging noch bis tief in die Nacht.

Am Sonntagmorgen schien die Sonne vom Himmel. „Harald Blöcher’s Tailgate Jazzband“ eröffnete den Jazzfrühschoppen.
 

 
     
Ganz schnell waren alle Tische besetzt, denn es waren viele Vereine erschienen, die sich auf das versprochene Freibier freuten.
     
 

     

   

 

 

Die Stimmung war ausgezeichnet und die Gäste ließen sich auch die Weißwürste gut schmecken.

 

Am Nachmittag war das Motto „Familiennachmittag mit Vereinsauftritten für jung und alt“.
Trotz der Ferien ist es den Veranstaltern gelungen, wieder ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Dieses Jahr gab es 11 Programmpunkte zu sehen.

   

 

Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden Karlheinz Bucinskas und dem 18. Müllerborsch Ludwig Neunobel

 

 

machte das „Schülerorchester der Sport-Union Mühlheim“ den Anfang.

 
   

 

 

Gefolgt von den „Mini‘s der TG Dietesheim.

 

 

Danach kamen die „Non-Stop-Girls“ des MKV.

 

   

 

Erneut kam die TG Dietesheim auf die Bühne, mit der Tanzgruppe „Silver Rose“.

 

 

Die „TKG Sonnau“ schickte ein Garde-Solo der Tänzerin Annika Gotta.

 

   

 

Gefolgt von den „Schlümpfen“ der DJK Mühlheim mit dem „Bäckertanz“.

 

 

Nach den vielen Tänzen wurde es jetzt kämpferisch. Die Abteilungen des Budo-Club Mühlheim stellten die Sportarten Judo, Jiu-Jitsu und Taekwondo vor.

 

   

 

Die Tanzgruppe „Lametta“ der TGS Seligenstadt gab gerne ihren Tanz zum Besten.

 

 

Einen Hip-Hop Tanz stellten die Jugendlichen der Tanzgruppe „Dirty Freaks“ der TG Lämmerspiel vor.

 
     

   

 

Gäste des TSC Weiß-Rot Steinheim hatten ein Garde-Solo-Ensemble im Gepäck.

 

 

Zum Abschluss des Programms konnten sich die Kerbbesucher am Bauchtanz des Türkischen Familienvereins erfreuen.

 

Vielen Dank allen Teilnehmern, die das wunderschöne Programm gestaltet haben.


Am Nachmittag freuten sich die Organisatoren über den Besuch des Hessischen Landtagsabgeordneten, Herrn Ismail Tipi.

   

 

Für die Kerbbesucher am Sonntagabend, spielte das „Duo T & T“ Tanzmusik vom Feinsten.

„Kaffee-Klatsch mit Modenschau“ hieß die Neuerung am Kerbmontag in 2010, die dieses Jahr zum 2. Mal ein voller Erfolg wurde. Unter der Leitung von Eleonore Blöcher und der Moderation ihres 1. Vorsitzenden Tristan Gerfelder, führten die Models der Bürger- und Seniorenhilfe Mühlheim, die aktuelle Sommermode der Mühlheimer Modehäuser vor.

 

 

     

Die Modenschau wurde begleitet von dem diesjährigen „Sonnau-Ritter“ Andy Sommer mit seinen Schlagern.

Die Stimmung war großartig, obwohl die Hitze, des durchbrechenden Sommers, ein wenig zu viel war.

 

Herzlichen Dank allen Beteiligten der Modenschau.

   

 

Montagabend spielte traditionell das „Blasorchester der Sport-Union Mühlheim“

und brachte die Gäste der Feuerwehr und alle anderen in Stimmung.

 

Die Spezialität des Abends waren unter anderem die Schweinshaxen mit Sauerkraut.

 

 

Dienstagnachmittag bei Kaffee und Kuchen war Kerbausklang mit reduzierten Preisen bei den Fahrgeschäften.

 

Die Fahrgeschäfte „Autoscooter“ und „Virus“, der die Fahrgäste durch die Luft schleuderte, waren bei den Jugendlichen der Besuchermagnet.

 

 

 

 

Am Abend ging mit den „Original Neuberger Buam“ die Party erst richtig los.

 

     

Viel Spaß hatten die Müllerborschen bei einer Autoscooter-Rundfahrt.
 

 

Als letzter offizieller Programmpunkt kam nun das „Aufwiegen des Müllerborschen“.

Die Waage pendelte sich bei 3 Säcken, 3 Kästen, 8 Flaschen ein.

 

Der 18. Müllerborsch wird noch an seinem Gewicht arbeiten müssen, dass er bis zum Weihnachtsmarkt viele Nikoläuse verteilen kann.

 

Die Müllerborschen und die Gäste feierten den Kerbabschluß.

Am Mittwoch bauten tatkräftige Helfer aller beteiligten Vereine gemeinsam ab und die Kerb ging zu Ende.

 
 

Der 1. Vorsitzende des VVM, Michael Rupp, bedankt sich bei allen Teilnehmern, Gästen, Helfern, Inserenten und Sponsoren, ohne diese eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen ist. Eine Frage bleibt ungeklärt: „Wer wird Müllerborsch 2012?“


Irene Rupp

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